Kurierportrait Stefan #476

Das ImNu KurierKollektiv aus Dresden ist ein bunter Haufen aus Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Ansichten, Vorstellungen, Wünschen, Ideen und Herkunft. Wir möchten euch regelmäßig Fahrer·innen aus unserem Kollektiv vorstellen.
photos: www.tobiasritz.com
 

Hallo Leute, ich gehe für ImNu mit der “Startnummer” 476 ins Rennen. Normalerweise bin ich in der Touristik tätig, hab aber aus bekannten Gründen die Chance zu einer sinnvollen Nebentätigkeit bekommen und so bin ich seit Oktober als Fahrradkurier on fire

1. Fährst du denn in deiner Freizeit auch viel Fahrrad?
Ich glaube, dass wir diesen recht oft anstrengenden Job nur ausführen können, wenn wir das Fahrrad als etwas betrachten, was ausschließlich Freude bereitet und nicht als gelegentlich notwendiges Unterfangen.
Das Fahrrad ist für meine Familie und mich das Fortbewegungsmittel No.1. Gerade in der Stadt denken wir im Traum nicht daran das Auto zu nutzen.
Im Grunde musste ich mich für ImNu gar nicht umstellen, denn alle Wege und Fahrten bestreite ich auf dem Drahtesel.

2. Was war bisher das schönste Erlebnis/die schönsten Erlebnisse als Fahrradkurier*in?
Es ist noch gar nicht so lang her, dass mir der Disponent einen merkwürdigen Auftrag zuschanzte. Ich sollte von Dresden nach Pirna düsen und dort einen 20” Fahrradschlauch abholen, um diesen dann hinter ins Bielatal nach Ottomühle zu fahren. Ganz ehrlich, ich hab zwischendurch schon gegrübelt und kurz nachgefragt, ob es nicht doch “Verstehn Sie Spaß” ist…es war letztlich eine lässige Tour bei bestem Wetter.

3. Wo genau siehst du Nachholbedarf in Sachen Fahrradinfrastruktur in Dresden?
Uff, da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Sagen wir mal so, die vielen Autos müssen raus aus der Innenstadt. Der öffentliche Nahverkehr darf nichts mehr kosten (Luxemburg!) und es braucht dringend eigens angelegte Fahrradstraßen ohne Hindernisse. In Portland/Oregon zum Beispiel (bewusst USA) werden solche Konzepte schon seit vielen Jahren gefördert.

 

stefan 476
stefan 476

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Kurierportrait Georg #429

Ich bin Georg – 429 – Dresdner Ureinwohner und im eigentlichen Arbeitsleben als Eisenbahner in ganz Deutschland unterwegs. Privat bin ich Vater zweier wundervoller Zwerge und in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich tätig.
Was bedeutet es für dich als Fahrradkurier zu arbeiten?
Die Freiheit immer wieder neue Ding zu transportieren, wo Menschen der Meinung sind, dass das aber nur mit dem Auto möglich wäre. Auf der Straße kann man ähnlich, wie beim Klettern, sehr gut abschalten. Da zählt nur, wo muss ich als nächstes hin, wie ist dahin der beste Weg und wie komme ich ohne Absturz – äh umgefahren zu werden – dahin? Alles andere ist Nebensache. Man lernt als Kurier seine Stadt und die Umgebung aus einer ganz anderen Sichtweise neu kennen und kommt in Gegenden, die man 10, 20 Jahre, oder noch nie gesehen hat.

Arved_480

Kurierportrait Arved #480

Moin.
Ich bin Arved 480.
Ich bin mit Previlegien überschüttet
unter anderem darf ich Rad fahren, Spaß haben und dabei noch Geld verdienen.

Ich bin Fahrradkurier, weil ich nach einem Jahr auf dem Rad verlernt habe, stillzusitzen.
Und weil ich hier viele nette Menschen kennenlerne.
Und weil Fahrräder einfach geil sind.
Und weil es mich glücklich macht.

Unterwegs esse ich gerne Fenchel.
Und Möhren.
Und Paprika.

Kurierportrait Samuel #415

Wer ich bin:
Samuel. Im Kollektiv trage ich die vielsagende Nummer “415”. Unkonstant konstant arbeite ich mal dann, mal dann, mal so bei ImNu. Ansonsten in angenehmeren Zeiten Unterhalter und Rumpelkopf. Aber auch im Sinne der konventionellen Arbeit in Teilzeit tätig in der Jugendhilfe.

Danke für Ihren Online Auftrag!

Wir werden diese umgehend bearbeiten und uns bei Ihnen melden!

0351 80 111 93
info@fahrradkurier-dresden.de